Der aus drei Nutzungsbereichen bestehende Gesamtkomplex liegt im Zentrum vom Hamburg-Harburg zwischen dem Harburger Ring und dem Rathausplatz.
Das städtebauliche Umfeld wird durch eine heterogene Bebauung von teilweise unmaßstäblicher, banaler Nachkriegsarchitektur und schlichten Altbestand charakterisiert. Lediglich zu dem im Westen gelegenen "Centrumshaus", das schon in den Zwanziger Jahren als massive Blockrandbebauung entstanden ist, entwickelt das neue Bauwerk einen formalen und städtebaulichen Dialog.
Der leicht geschwungenen Fassade des Centrumshaus wird ein langgestreckter Gebäudetrakt gegenübergestellt. Der Duktus der Fassadengliederung in Verbindung mit dem blauroten Farbton der Klinkerfassade wird für die Fassaden über dem Erdgeschoß aufgenommen und weiterentwickelt. Eine durchlaufende Attikakante sowie verkleidete Fertigteilbalken über dem Erdgeschoß begrenzen die straßenseitigen Mauerwerksflächen in der Horizontalen. In Verbindung mit einer dahinterliegenden Metallfassade bilden die Betonrundstützen in Höhe des Erdgeschosses durchlaufende Scheinarkaden, die lediglich durch eine gemauerte Flügelspitze im Nordwesten und die Metallfassade vor der Eingangshalle des Arbeitsamtes unterbrochen werden.


 

Job and Welfare Centre, Student Hall   Hamburg-Harburg

The building complex is located in the centre of Hamburg-Harburg between the Harburger Ring and the Rathausplatz. Although the surrounding building structure is of mostly uninspiring post war development the new building associates itself with the slow curved façade of the "Centrumshaus" to the west, a solid blue-red brick building from the 20's.