Bauherr: Stadt Koblenz und Versorgungswerk der   Rheinland-Pfälzischen Rechtsanwaltskammern Bruttogeschoßflächen: Bahnhofsplatz und ZOB:  25.000 qm
Tiefgarage mit 420 STP:  12.000 qm
Der Entwurf sieht eine räumliche und funktionelle Zweiteilung des Platzes vor. Durch das in Nord-Süd-Richtung eingestellte Platzgebäude wird die Gesamtfläche des Platzes in zwei Teilbereiche untergliedert. Während die östliche Teilfläche dem Fahrverkehr dient und als Busbahnhof genutzt wird, stellt die westliche Hälfte einen großzügigen Fußgängerplatz dar, der vom Bahnhofsgebäude, der Hauptpost und Platzgebäude räumlich gefaßt wird.
Das Platzgebäude ist bewußt transparent gehalten: eine leichte dreigeschossige Stahlkonstruktion, filigrane Stützen, die das Gebäude gliedern und die leicht schwingende Dachfiguration tragen.
Der Zentrale Busbahnhof dient ausschließlich dem Omnibuslinienverkehr.
Die Haltepositionen werden in einer Sägezahnaufstellung ausgebildet. Die Mitteinsel mit einer Breite von 10 m erhält eine Busüberdachung aus einer transparenten Stahlkonstruktion.
Die Busüberdachung ist ein System als kleinteilig segmentierter Baukasten konzipiert, der einen Aufbau ohne Beeinträchtigung des laufenden Busverkehrs ermöglicht. Das System besteht aus zwei Stützenreihen, die im 9 m Raster auf Punktfundamente aufgesetzt werden.


 

Central Bus Station and Station Square, Koblenz

The design divides the square into two halves using a central building running north-south.
A bus station and transport activities are located on the east. A spacious pedestrian square is placed on the west. The Central Bus Station is solely for bus transportation with the buses arranged in a staggered formation. The central island is roofed using a transparent steel construction.